Urlaubsabgeltung

Ausschlussfristen, keine Geltendmachung des Urlaubsabgeltungsanspruchs durch Erhebung einer Kündigungsschutzklage

Ein etwaiger Urlaubsabgeltungsanspruch wird mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses zur Zahlung fällig. Soweit arbeitsvertraglich oder tarifvertraglich Ausschlussfristen vereinbart wurden, müssen diese beachtet werden. Ein vom Arbeitnehmer eingeleitetes Kündigungsschutzverfahren und dessen Beendigung durch gerichtlichen Vergleich, in dem sich die Parteien auf Beendigung des Arbeitsverhältnisses zum Kündigungstermin verständigen, haben auf die Entstehung des Urlaubsabgeltungsanspruchs und dessen Fälligkeit keinen Einfluss.

Entsprechendes entschied das Bundesarbeitsgericht in seiner Entscheidung vom 17.10.2017.

mitgeteilt von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Verkehrsrecht Markus Heimburger