Trunkenheitsfahrt, MPU-Anordnung

Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Entscheidung vom 06.04.2017 klargestellt, dass bei einem Führerscheinentzug nach einer einmaligen Trunkenheitsfahrt mit einer BAK von weniger als 1,6 ‰ von Seiten der Fahrerlaubnisbehörde die Beibringung eines positiven medizinisch-psychologischen Gutachtens für die Neuerteilung der Fahrerlaubnis nicht verlangt werden darf. Anders liegt der Sachverhalt nur, wenn zusätzliche Tatsachen die Annahme künftigen Alkoholmissbrauchs begründen würden.

mitgeteilt von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Verkehrsrecht Markus Heimburger